Neue Gedichte fahren durch Halle

Neue Gedichte fahren durch Halle

Das Projekt „Straßenbahngedichte“ der Schriftsteller des Förderkreises von Sachsen-Anhalt kam bei den Einwohnern und Gästen der Stadt so gut an, dass es nun eine Neuauflage gibt. Zu den bereits seit 2011 in Halle kursierenden vierzig Gedichten wurden dieser Tage weitere vierzig in den Straßenbahnen angeschlagen. Im Gegensatz zur ersten Staffel fahren diesmal aber auch Dichter der Vergangenheit mit: von Eichendorff über Novalis bis zu Sarah Kirsch, von Wilhelm Müller über Walter Bauer bis zu Heinz Czechowski. Ziel der Schriftsteller des Förderkreises ist es, auf den Aspekt des zeitgenössischen Kunstschaffens in Sachsen-Anhalt aufmerksam zu machen und dabei zugleich auf die eigenen Wurzeln zu verweisen.

Die hallische Grafikerin Hannelore Heise, die bis 2006 Dozentin für Schriftgestaltung an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein war, hat dem sperrigen Querformat der Klebeflächen wunderbare und frappierende Lösungen abgerungen und somit den einzelnen Gedichten noch eine ganz neue Dimension hinzugefügt.

Das Lyrik-Projekt „Straßenbahngedichte“ des Förderkreises der Schriftsteller in Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit der Halleschen Verkehrs-AG (HAVAG) wird gefördert von der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt.

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